Okay, ich bin zwar Amerikanerin, lebe aber schon seit Jahren im Ausland, und ehrlich gesagt: Wenn ich sehe, wie Leute ihren Umzug in die USA planen, konzentrieren sie sich immer nur auf die Visakosten und vielleicht noch auf die Miete. Aber es gibt noch so viel mehr, was deinen Geldbeutel ganz schön belasten wird 😅

The stuff that adds up fast

Zunächst einmal ist das Gesundheitswesen absolut brutal, wenn man nicht daran gewöhnt ist. Selbst mit Versicherung muss man buchstäblich für alles Zuzahlungen leisten. Ich hatte Freunde, die in die USA gezogen sind, und sie waren schockiert, dass ein einfacher Arztbesuch sie NACH Abzug der Versicherung noch 30 bis 50 Dollar gekostet hat. Und von verschreibungspflichtigen Medikamenten will ich gar nicht erst anfangen.

Dann ist da noch diese ganze Kredit-Sache, die ehrlich gesagt völlig verrückt ist. Finanziell gesehen existierst du im Grunde genommen erst, wenn du dir eine Bonitätshistorie aufgebaut hast. Du möchtest eine Wohnung mieten? Viel Glück ohne Bonitätsbewertung. Du musst entweder riesige Kautionen hinterlegen oder einen Bürgen finden. Ich rede hier von 2–3 Monatsmieten im Voraus statt der üblichen einen Monatsmiete.

Ach ja, und das Thema Auto ist ein Riesenthema. Wenn du nicht gerade nach NYC oder vielleicht SF ziehst, wirst du ein Auto brauchen. Aber es sind nicht nur die Raten für das Auto – es sind auch die Versicherung (die ohne US-Fahrhistorie wahnsinnig teuer sein kann), Zulassungsgebühren, TÜV-Prüfungen in manchen Bundesstaaten und Parkgebühren in den Städten, die dein Bankkonto leeren werden.

The sneaky expensive stuff

Die Trinkgeldkultur ist eine Tatsache, und die Beträge summieren sich. Ich weiß, man spricht von 15–20 %, aber ehrlich gesagt wird an vielen Orten für weitaus mehr Dienstleistungen ein Trinkgeld erwartet, als man denkt. Bei Lieferdiensten, beim Friseur und sogar bei manchen Imbissen gibt es mittlerweile Trinkgeld-Bildschirme.

Auch die Umsatzsteuer macht den Leuten zu schaffen, weil sie nicht im Preis enthalten ist. Dieser Artikel für 100 Dollar? Der kostet je nach Bundesstaat tatsächlich etwa 108 bis 112 Dollar. Das scheint nicht viel zu sein, aber wenn man eine ganze Wohnung einrichtet, ist das eine echte Belastung.

Bankgebühren sind ein weiterer versteckter Kostenfaktor. Manche Banken erheben monatliche Kontoführungsgebühren, Geldautomatengebühren und Überziehungsgebühren, die einfach lächerlich hoch sind. Und wenn Sie regelmäßig Geld ins Ausland überweisen, summieren sich diese Gebühren extrem schnell.

Um ehrlich zu sein: Die Gehälter sind in den USA oft höher, was das Ganze ein wenig ausgleicht. Aber Mann, niemand bereitet einen wirklich darauf vor, wie sehr man sich am Anfang um jeden Cent sorgen muss. Mein Rat? Planen Sie für die ersten sechs Monate etwa 30 % mehr ein, als Sie Ihrer Meinung nach brauchen werden. Glauben Sie mir das einfach mal, lol.

Gibt es noch jemanden, den versteckte Kosten überrascht haben? Ich würde gerne erfahren, was euch überrascht hat!